Druckausrüstung: Saugfixierung und -förderung von Bedruckstoffen

Betriebsbedingungen: Siebdruck-, Tintenstrahl- und Tampondruckanlagen verwenden häufig Vakuumansaugung, um den Bedruckstoff auf dem Drucktisch oder dem Transportband zu fixieren, damit sich das Werkstück während des Druckvorgangs nicht bewegt.

Anforderungen: Große Saugflächen erfordern deutlich mehr Durchsatz als das Ansaugen kleiner Werkstücke; luftdurchlässige Materialien lassen Luft entweichen, weshalb die Pumpe über ausreichende Durchsatzreserven verfügen muss. In der Werkstatt treten häufig Dämpfe von Druckfarben und Lösungsmitteln auf; eine Behandlung vor der Pumpe darf nicht entfallen.

Auslegungsrichtung: Durchsatz anhand der Saugfläche, der Luftdurchlässigkeit des Bedruckstoffs und des zulässigen Betriebsvakuums berechnen; bei luftdurchlässigen Materialien wird empfohlen, die Leckluftmenge statt der Werkstückfläche als Grundlage zu nehmen. Mehrere Saugzonen sollten zonenweise mit Ventilen ausgestattet werden.

Hinweise: Lösungsmittel- und Farbdämpfe sollten vor der Pumpe durch Kondensation oder Filtration abgeschieden werden, damit sie nicht in die Pumpenkammer gelangen; Papierstaub muss gefiltert werden; bei zonierter Absaugung müssen die Nennweiten der Zweigleitungen und das Ansprechverhalten der Ventile aufeinander abgestimmt sein, um durch ungleichmäßige Saugkraft verursachte Passerabweichungen zu vermeiden.

Diese Seite beschreibt eine Auswahlmethodik und ist keine Aufzeichnung eines konkreten Projekts.

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