SMT-Bestückungsautomat: Vakuumkonfiguration für Aufnahme- und Bestückstationen

Betriebsbedingungen: Der Bestückkopf des SMT-Bestückungsautomaten nimmt Bauteile mit Vakuumdüsen auf und setzt sie ab; Feeder und Düsen nutzen häufig dieselbe Vakuumleitung oder mehrere Vakuumleitungen; die Bauteilgrößen variieren stark, und der Düsendurchmesser wird entsprechend gewechselt. Die Taktfolge ist dicht, und bei jeder Aufnahme muss innerhalb sehr kurzer Zeit ein Haltesog aufgebaut werden.

Anforderungen: Für diese Stationen sind schnelle Reaktion, kleiner Durchfluss und saubere Abluft gefordert. Die Saugfläche ist klein, der erforderliche Durchfluss nicht groß, jedoch reagiert der Prozess empfindlich auf die Geschwindigkeit des Druckaufbaus und die Vakuumstabilität; enthält die Abluft Ölnebel, werden Düsen, Bauteile und optische Inspektionsstationen verunreinigt, daher werden als Ausstattung häufig ölfreie Drehschieberpumpen gewählt.

Auslegungsrichtung: Der Momentandurchfluss wird anhand der Anzahl der Düsen und der Anzahl gleichzeitig arbeitender Düsen ermittelt; danach wird die Pumpe ausgewählt. Für eine Aufnahmestation an einer Einzelmaschine genügen ölfreie Drehschieberpumpen mit kleiner Saugleistung wie V3, V8 und V10; bei mehreren Bestückköpfen oder Doppelbahn-Anlagen können Modelle ab V16 gewählt werden. Alternativ kann eine Pumpe mehrere Leitungen versorgen; in den Leitungen wird ein Vakuumbehälter installiert, um Druckschwankungen zu stabilisieren.

Hinweise: Vor der Pumpe sind Filterelemente zu installieren und regelmäßig zu wechseln, damit Bauteilreste und Staub von Trägerbändern nicht in den Pumpenraum gelangen; die Leitungen sind möglichst kurz zu halten und der Nenndurchmesser ist anhand des Durchflusses zu berechnen, um Reaktionsverzögerungen durch Druckverlust zu verringern; beim Einbau in das Gerät ist Platz für die Wärmeabfuhr vorzusehen.

Diese Seite beschreibt die Auslegungsmethodik und ist kein konkreter Projektbericht.

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