
Aufstellort: Die Pumpe sollte an einem belüfteten Ort ohne korrosive Gase installiert werden; beim Einbau in eine Anlage ist Platz für die Wärmeabfuhr vorzusehen. Eine zu hohe Umgebungstemperatur wirkt sich direkt auf die Erwärmung des Pumpengehäuses im Dauerbetrieb aus.
Rohrleitungen: Der Nenndurchmesser der Anschlussleitung am Saugstutzen ist anhand des Durchflusses auszulegen; die Leitung sollte möglichst kurz und mit wenigen Bögen ausgeführt werden. Wenn die Leitung tiefer als der Pumpenkörper liegt, ist auf Rückfluss von Kondensat zu achten; bei Bedarf ist ein Abscheider zu installieren. Die Anschlüsse sind fest anzuziehen; bereits kleine Leckagen verschlechtern direkt das nutzbare Vakuum.
Auslass: Die Auslassöffnung darf nicht verschlossen werden, und es dürfen keine zu dünnen Rohrleitungen angeschlossen werden. Ein steigender Gegendruck am Auslass verschlechtert direkt das auf der Saugseite erreichbare Betriebsvakuum.
Prüfliste für die erste Inbetriebnahme
- Spannungsversorgung und Frequenz prüfen (z. B. 220/240V, 50Hz, gemäß Bestellkonfiguration) und eine zuverlässige Erdung sicherstellen.
- Im Leerlauf betreiben und prüfen, ob das Geräusch gleichmäßig ist und keine ungewöhnlichen Schwingungen auftreten; die Erwärmung des Pumpengehäuses durch Handauflegen kontrollieren.
- Nach dem Anschluss an das System messen, ob das Betriebsvakuum die Prozessanforderungen erreicht.
Reihenfolge der Fehlersuche bei Nichterreichen der Vorgaben: Zuerst auf Leckagen prüfen (Anschlüsse, Rohrleitungen, Ventile), dann die Rohrleitungsnennweite und eine Verstopfung des Filters prüfen, anschließend abgleichen, ob das Saugvermögen der Pumpe zum Systembedarf passt, und erst zuletzt das Innere des Pumpengehäuses als Ursache in Betracht ziehen.
Laufende Aufzeichnung: Die Veränderungstrends von Saugvermögen und Vakuum festhalten und als Grundlage für Wartungsentscheidungen nutzen; Filterelemente nach der Druckdifferenz vor und hinter dem Element wechseln, nicht nach festen Tagen.