Von der Betriebsbedingung zum Modell: sechs Eingaben für die Auswahl einer Vakuumpumpe

Bei der Auswahl müssen zunächst die Betriebsbedingungen klar beschrieben werden. Die folgenden sechs Punkte sind notwendige Eingaben; fehlt einer davon, sind Abweichungen leicht möglich.

Erstens: Arbeitsvakuum und Endvakuum: Es geht nicht nur darum, „ein Vakuum zu erzeugen“, sondern darum, bei welchem Druck in kPa gearbeitet wird, wie niedrig der erforderliche Endwert sein muss und welcher Schwankungsbereich zulässig ist.

Zweitens: Saugvermögen: Berechnung anhand des Volumens des zu evakuierenden Raums und der angestrebten Evakuierungszeit oder anhand der Ausgasungsmenge des Prozesses; beachten Sie, dass dies das effektive Saugvermögen ist und Druckverluste in der Rohrleitung abgezogen werden müssen.

Drittens: Abgesaugtes Medium: Luft, Wasserdampf, Lösungsmitteldampf, Pulver, korrosive Gase – die Handhabung unterscheidet sich grundlegend und entscheidet darüber, ob Kondensation, Filtration oder eine Anpassung der Werkstoffe erforderlich ist.

Viertens: Betriebsart: Dauer- oder Aussetzbetrieb, Betriebsstunden pro Tag, Schalthäufigkeit. Im Dauerbetrieb sind Wärmeabfuhr und Lagererwärmung besonders zu beachten.

Fünftens: Stromversorgung: Spannung, Phasenzahl, Frequenz. Das Saugvermögen bei 50Hz und 60Hz unterscheidet sich; einige Modelle sind für 60Hz-Regionen nicht geeignet. Vor der Bestellung ist dies zu prüfen.

Sechstens: Einbauraum und Anschlüsse: Außenabmessungen, Art der Maschinenfüße, Richtung von Einlass und Auslass, zulässiger Geräuschpegel.

Sind diese sechs Punkte klar beschrieben, ist der Modellbereich im Wesentlichen festgelegt. Bei unvollständigen Angaben erstellen wir zunächst einen Vorschlag auf Basis üblicher Annahmen und kennzeichnen die Annahmen.

Auswahlberatung oder Angebot?

Bitte geben Sie Saugvermögen, Endvakuum, Gasart, Staub- und Korrosionsbelastung, Betriebsart und Stromversorgung an. Wir empfehlen ein Modell für Ihre Anwendung.

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